Engagement: “Stell’ Dir vor es geht, und keiner kriegt’s hin”

“Stell’ dir vor es geht, und keiner kriegt’s hin”
Lea Hartwich (2009 )

Verstehen alleine reicht nicht. Die Schulen unserer Union sollen lehren und wirklich glauben machen, dass in Europa etwas verändert werden kann.

„Prinzipielle Einstellung in deinem Leben sollte sein, dass du was verändern kannst.“
(Tobias, 19, Deutschland)

„Wer sich engagiert, kann auch was erreichen.“
(Sophie, 18, Deutschland)

Unsere Schülerinnen tun das, zumindest einige. Da werden autofreie Tage wie die „Aktion Ringfrei“ organisiert und da werden sich Gedanken darüber gemacht, wie andere Leute dazu bewegt werden können, gesellschaftlich aktiv zu werden.

„Alle waren so wie wir, einfache Menschen, und am Anfang haben sie versprochen, dass sie viele Dinge machen werden, aber danach haben sie nur an sich selbst gedacht. Politik ist nicht langweilig, aber wenn man sieht, was die Politiker machen, wie viel Korruption es gibt, hat man keine Hoffnung mehr, dass etwas sich verändern wird.“
(Adina, 16, Rumänien)

Besonders rumänische Schülerinnen erklären uns aber auch, warum sie nichts tun können. Man versteht nichts von Politik und alle Politikerinnen sind korrupt. Da kann man nichts machen. Aber warum sind denn alle korrupt? Weil niemand etwas tut. Politische Apathie und korrupte Politikerinnen bedingen, erlauben und entschuldigen einander.

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