Niedrig gilt das Geld auf dieser Erden
Und doch ist sie, wenn es mangelt, kalt.
Und sie kann sehr gastlich werden
Plötzlich durch des Gelds Gewalt.
(Bertold Brecht 1898 – 1956, Lied von der Belebenden Kraft des Geldes)
Auch wenn viele von uns interviewte rumänische Schülerinnen ein späteres Leben im Ausland als einzigen Weg hin zu einem besseren Leben sehen, stehen einige von ihnen diesem Verhalten sehr kritisch gegenüber:
“It’s not ok to go to another country to work, because your country should offer you the possibility to work in your country, to have enough money to do all these things you need. But, they go because they want to assure a better life for their children, or to buy a house, to buy a car, I don’t know. Or they just go because they just want a better live. Our country is so poor.”
(Alex, 18, Rumänien)
Was ist nötig für ein besseres Leben? Welche Voraussetzungen lassen eine Abiturientin hoffnungsvoll in die Zukunft blicken? Die schwedischen und deutschen Gymnasiastinnen vertraten die Meinung, dass sie mit einer guten Schulausbildung und einem Universitätsabschluss relativ gute Chancen für ein materiell abgesichertes und relativ sorgenfreies Leben haben würden. Ihre rumänischen Altersgenossinnen sahen diese Verbindung von Bildung und späterem Einkommen nicht so deutlich.




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